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About Cherenée

* geboren 1982
* 2002 Abitur
* 2002 / 2003 Freiwilliges Soziales Jahr
* von 2003 bis 2008 Studium der Sozialen Arbeit (FH)

* zwischen 1999 und 2002 Mitarbeit bei den kultURteilen, einer Schülerzeitung, die sich auf poetische Texte und Kulturrezensionen
spezialisiert hat

* Preise:
    * 4. Platz beim Literaturwettbewerb Absprung 2000 - Lyrik zur Jahrtausendwende,
    ausgeschrieben von der Stadtbücherei Mühldorf und der Kreativgruppe 1999

    * Veröffentlichung im Sammelband Menschlichkeit - Humanity,
    herausgegeben zum gleichnamigen Literaturwettbewerb des Gryphon Verlags 2003

    * Sonderpreis beim re:spect-Schreibwettberwerb Seite_an_Seite der Aktion Mensch 2004

    * Veröffentlichung im Sammelband Mythos Fremde, herausgegeben zum gleichnamigen Literaturwettbewerb des Bonner Instituts für Migrationsforschung 2005

    * Veröffentlichung im Sammelband Meine Nachbarn, ebenfalls herausgegeben zum gleichnamigen Literaturwettbewerb vom Bonner Institut für Migrationsforschung 2007





erst flüsternd zwischen Zeilen,
dann schreiend in Großbuchstaben…

man kann ja vieles interpretieren…
Zum Beispiel, warum auf einmal ein Hauptwort klein, ein Verb in Großbuchstaben geschrieben wird. Oder warum in der Lyrik Grammatik nicht unbedingt notwendig ist. Oder oder oder. Manche Leute haben die Ansicht, Gedichte müssten interpretiert werden.
Ich nicht.
Warum sich den Kopf darüber zerbrechen, was sich irgendjemand bei irgendeiner Aneinanderreihung von Wörtern zu irgendeiner Zeit gedacht hat? Man kann einen Text beim ersten Lesen einfach gut oder einfach schlecht finden. Man muss es nicht begründen. Man muss nicht alles interpretieren. Ist es überhaupt im Sinne des Autors/der Autorin des Textes,dass andere sich stundenlang damit beschäftigen, was er/sie vielleicht damit gemeint haben könnte?
Für mich war Lyrik nie abgehobenes Abstrahieren irgendwelcher Intellektueller, mir hat es einfach immer Spaß gemacht (und das tut es immer noch), mit Wörtern zu spielen, verschiedene Sachen auszuprobieren und mal zu schauen, wie etwas wirkt, wenn man ein Wort vertauscht.
Und wenn ich Wörter manchmal nicht so schreibe, wie sie eigentlich gehören, dann hat das vielleicht schon einen Grund, aber nicht den, dass man darüber nachdenkt, sondern - so ist das eigentlich gedacht, dass man es zum Beispiel automatisch schon anders betont oder liest.
Diese Seite ist also nicht dazu gedacht, dass sich jemand Gedanken über Dinge machen soll, die wahrscheinlich sowieso nie so gedacht waren.
Entweder es gefällt einem, oder eben nicht.


In diesem Sinne: Viel Spaß hier!